Du hast keine Ahnung worüber Du schreiben sollst? Ich erkläre Dir warum das so ist und was Du dagegen machen kannst!

by Thomas Williams on 8. Mai 2012

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Es kommt nicht selten vor, dass ich morgens vor meinem Rechner sitze und keine Ahnung habe, über welches Thema ich schreiben soll. Ich denke, dem einen oder anderen von euch geht es genau so. Wenn ich mich dann im Internet umschaue und mir Inspirationen hole, dann frage ich mich, warum es manchmal so einfach ist, gute bis sehr gute Artikel zu verfassen und das andere Mal das reine Grauen.


Ich halte das für ein äußerst interessantes Phänomen

Mich würde es einmal brennend interessieren, wie es Dir beim Schreiben geht. Wie findest Du Deine Themen, wie viel Zeit nimmst Du Dir für Recherche und wie lange sitzt Du im Ganzen an dem Artikel?

Mir geht es bisweilen so, dass – aus welchen Gründen auch immer – sich manche Artikel wie von selbst schreiben. Die Eingaben strömen einfach wie aus dem Nichts in mein Hirn und fertig ist der Text.

Ich habe folgende Theorie:

Wenn Du keine Ahnung hast, worüber Du schreiben sollst, dann ist dies ein ernst zu nehmendes Warnsignal.

Warum? Wenn Du nicht weißt, worüber Du schreiben sollst, bedeutet das, dass die Verbindung zwischen Dir und Deinen Lesern auf irgend eine Art und Weise gestört ist.
Deine Konzentration ist nicht bei den Leuten, die Du gerne adressieren möchtest. Anderenfalls wäre es überhaupt kein Problem für Dich Themen zu finden, die Deine Leser interessieren. Wenn Du mit Deinem Publikum verbunden bist, ihre Wünsche und Interessen auf dem Schirm hättest, dann sprudelten die Themen geradezu in dein Hirn.

Wenn ich über meine bisher geschriebenen Artikel nachdenke, fällt mir immer wieder auf, dass die besten und wichtigsten Artikel  wie folgt entstanden sind:

  • indem ich verfolgt habe, was die Leute in den sozialen Netzwerken und Foren bewegt und worüber sie gesprochen bzw. geschrieben haben.
  • indem ich mich mit einer Handvoll Leser unterhalten habe, wie sie meine Artikel bewerten und was ich eventuell daran optimieren kann. Das war sehr inspirierend aber stellenweise auch sehr ernüchternd.
  • indem ich mich mit anderen Internet-Marketern unterhalten und ausgetauscht und gelernt habe, wie sie ihre Themenfindungen angehen und umsetzen.
  • indem ich meine eigenen und fremde Blogkommentare eingehend studiert habe
  • durch Feedback oder Fragen, die mir von meinen Lesern direkt gemailt wurden

Die besten Ideen entstehen dann, wenn man einen Artikel verfasst, der in der Lage ist ein bestimmtes Problem zu lösen und/oder der einen Teil der Leser nachhaltig inspiriert.

Hast Du Probleme ein Thema zu finden, über das Du schreiben kannst, dann hat deine Beobachtungsgabe ein Defizit. Du fokussierst Dich nicht auf die wesentlichen Probleme, Wünsche und Sehnsüchte Deiner Leser. Pat Flynn

Fange an und finde Deine nächste große Idee (am besten heute  noch;)

  • Erinnere Dich an die bisherigen von Dir geschriebenen Sahnehäubchen. Woher kamen die Ideen um diese Perlen zu verfassen? Es würde mich sehr freuen, wenn Du mir einen Kommentar hinterlassen und verraten könntest, wie Du Deine Themen identifizierst.
  • Ich möchte Dich dazu animieren, dass Du Deine bestehenden wie auch potentiellen Leser genau beobachtest und verfolgst, wie sie ihre Themen und Ideen finden. Lerne von ihnen und finde Deinen nächsten großen Kracher.
  • Studiere Blogkommentare (die eigenen aber auch die von anderen Seiten), Foren, eMails von Deinen Lesern. Beobachte auch, was bei Facebook und Twitter  von Deinem Publikum als Problem, Sehnsüchte und Wünsche diskutiert wird.
  • Nimm Kontakt zu anderen Blogger, Marketern auf und erörtere gemeinsam mit ihnen den Workflow für eine mehrwertige Contenterstellung und/oder trete mit Deinen Lesern aktiv in Kontakt und befrage Sie, was SIE interessiert.
  • Schreibe Deinen nächsten Artikel oder erstelle Dein nächstes Video oder Podcast mit dem Bewusstsein, ein Problem für jemand bestimmten oder für eine ganze Gruppe von Menschen zu lösen.

Gib diesen Gedanken eine Chance und kehre wieder hierher zurück und berichte mir, ob Du mit meinen Anregungen weiter gekommen bist.

Ich denke, Du wirst.

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