19 knackige Aktionen die Du sofort umsetzen kannst, um Deinen Blog erfolgreicher zu machen – TEIL 1

by Thomas Williams on 24. April 2012

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Du kannst Dir alle Tipps und Tricks dieser Welt in Sachen Blogging zu Gemüte führen, nichts davon funktioniert,  solange Du sie nicht umsetzt. 

Wenn Du möchtest, dass dein Blog erfolgreich ist, solltest Du Deine ganze Konzentration darauf richten, was funktioniert und sofort damit aufhören, viel Zeit und Energie in Dinge zu investieren, die nicht funktionieren.

Heute werde ich Dir die ersten 10 von 19 einfachen Aktionen zeigen, mit denen Du Deinen Blog besser machen kannst. Das einzige was Du tun musst, ist Dir 10, 15 oder 60 Minuten Zeit zu nehmen und einen der 19 Möglichkeiten anzugehen, die ich gleich aufzählen werde.

Je mehr Du von diesen Punkten umsetzt, desto größer werden Deine Fortschritte sein.

Kann gut sein, dass Du einige dieser Schritte bereits umgesetzt hast, aber ich garantiere Dir, dass Du die Liste noch nicht komplett hast. Falls doch, dann schreibe mir bitte einen Kommentar und teile mit mir einen deiner Extra-Tipps.

Aktion # 1: Fange an, Dir eine Emailliste aufzubauen (Dauer: 20-30 Minuten)

Warum ist das so wichtig? Wenn Du Dir keine Emailliste aufbaust, verzichtest Du auf einen sehr mächtigen Weg regelmäßig Besucher und Kunden auf deinen Blog oder auf Deine Webseite zu pumpen. Mit einer Emailliste emanzipierst du Dich mehr und mehr von den gängigen Traffic-Quellen und die Interaktion mit Deinem Publikum wächst stetig an.

Fange also an, Dir in 20 Minuten eine Emailliste aufzubauen:

  1. Eröffne Dir einen Account bei AWeber oder bei Klick-Tipp.
  2. Erstelle Dir ein Eintrag-Formular (geht ganz einfach) für Deine Emailliste. Nutze dabei die Handlungsanweisungen bei AWeber oder Klick-Tipp
  3. Stelle das Eintragformular auf Deinen Blog. Einmal in die Sidebar (Hier kopierst Du einfach den HTML-Code in ein Text-Widget und fertig) Deines Blogs und in Deine “Über Mich”-Seite.
  4. (optional) Biete für die Leute, die sich in Deine Liste eintragen, ein kostenloses Geschenk, z. B. ein eBook (also ein PDF-Report) oder eine Videoserie. Damit lockst Du weitaus mehr Menschen an, als wenn Du ihnen gar nichts bietest.

Warte nicht, sondern fange am besten sofort damit an. Je früher Du Deine Liste aufbaust, desto schneller wird sie wachsen und somit auch Dein Blog.

Aktion # 2: Erstelle eine Liste mit knackigen Artikel-Themen (Dauer: 10 Minuten)

Die besten Ideen für Blogartikel fallen einem erfahrungsgemäß gerade dann nicht ein, wenn man dasitzt und schreibt. Versuche Dir anzugewöhnen, eine Liste mit guten, interessanten, hochwertigen Artikel-Themen zu erstellen. Das hat den Vorteil, dass Du sie dann nutzen kannst, wenn Du sie benötigst. Scheibe die besten Ideen in ein Textdokument, oder (wenn Du oldschool magst, in eine Kladde) Wie Du am Ende die Liste erstellst, ist völlig egal. Wichtig ist, dass Du eine laufende Liste mit richtig guten Ideen permanent griffbereit hast.

Aktion # 3: Füge Deiner Website einen Facebook-Like Button hinzu (Dauer: 15-20 Minuten)

Leser, die Deine Seite besuchen, stellen eine unglaublich große Marketing-Macht dar. Wenn Deine Leser den Schreibstil und die Inhalte die Du veröffentlichst mögen, werden sie Deine Seite mit ihren Freunden teilen. Allerdings nur, wenn Du es ihnen leicht machst.

Über 900 Millionen Menschen tummeln sich bei Facebook und machen es so zum größten Sozialen Netzwerk der Welt. Überlege mal, jede Menge deiner Leser sind Teil dieses Netzwerkes. Gib ihnen also die Chance Deinen tollen Content und somit Deine Seite mit anderen zu teilen indem Du einen Facebook “like” Button auf Deinen Blog stellst. Die Möglichkeit, dass Du via Facebook jede Menge Traffic bekommst, solltest Du niemals unterschätzen. So wird’s gemacht:

So setzt Du in 20 Minuten einen Facebook “like” Button auf Deine Seite:

  1. Gehe zur Facebook Developer Seite
  2. Erstelle Deinen “like” Button nach Deinem Gusto. Die Seite zeigt Dir quasi in Echtzeit, welche Veränderungen Du vornimmst.
  3. Kopiere Den Code, den Facebook bereitstellt
  4. Füge den Code genau da ein, wo Du ihn haben möchtest (benutze dafür ein Textwidget um den HTML-Code einzupflegen)
  5. (optional) Falls Du bereits ein ausgebuffter Hase bist (oder eine technisch versierte Person zur Seite hast) kannst Du auch den “like” Button Deinen Artikeln zuordnen. Entweder am Anfang oder am Ende eines jeden Artikels.

Aktion # 4: Füge Twitter Buttons hinzu (Dauer: 15-20 Minuten)

Twitter ist eine andere, sehr große und mächtige Traffic-Quelle für Deinen Blog. Leider wird das oft unterschätzt. Natürlich ist es absolut wichtig, wen man bei Twitter folgt. Kommst Du aus Deutschland, folge ausschließlich Deutschen Zwitscherern. Diese sollen ja auch verstehen, was Du schreibst, sagst oder zeigst.

Die Vorgehensweise, wie man einen Twitter Button in Deinen Blog integriert, ist im Grunde die gleiche Vorgehensweise wie bei dem “like” Button. Dafür musst Du lediglich auf die entsprechende Seite von Twitter gehen. Dann suchst Du dir das das entsprechende Motiv aus, setzt den Code ein und fertig.

Aktion # 5: Erstelle eine Liste mit ALLEN Bloggern Deiner Nische (Dauer: 30 Minuten)

Egal worum es bei deinem Blog geht, die Wahrscheinlichkeit ist sehr groß, dass auch andere genau Dein Thema belegen. Dein Job ist es, mit so vielen Deiner Kollegen wie möglich befreundet, zumindest bekannt zu sein.

Warum solltest Du Dich mit Deinen Konkurrenten anfreunden?

Ganz einfach. Ich habe nicht nur erlebt, sondern in den 18 Monaten folgende Erfahrung gemacht: Die Blogger, die am erfolgreichsten waren, waren jene, die sich mit anderen zusammengetan und sich gegenseitig geholfen haben. Einzelkämpfer haben es in der Regel schwerer. Es macht von daher keinen großen Sinn, sich einzuigeln und sein eigenes Süppchen zu kochen.

Du tust gut daran, wenn Du deine Kollegen nicht als lästige Feinde oder Gegner ansiehst, sondern als Kollegen und/oder Freunde. Und wer weiß, vielleicht bietet dir ja dein “Gegner” irgendwann die Chance für den ganz großen Erfolg!

Die Strategie ist einfach: Erstelle eine Liste mit all den Personen, die mit deinem Keyword (oder verwandten Themengebieten) bloggen. Wähle dabei nicht nur die Premium-Kadidaten aus. Schließe auch diejenigen mit ein, die weniger bekannt sind. Gehe die Liste durch und entscheide intuitiv mit wem die Chemie Deiner Meinung nach sofort stimmen könnte.

Wenn Deine Nische so umfangreich ist, wie z. B. die: Geldverdienen-Nische, musst Du natürlich nicht jeden Blogger in die Liste mit aufnehmen. Das versteht sich von selbst.

Bewegst Du Dich in einer kleineren übersichtlicheren Nische kann es überhaupt nicht schaden, einmal über den Tellerrand hinaus zu schauen und seinen Horizont zu weiten.

Diese Liste zu erstellen, ist der erste Schritt. Danach wartet noch ein wenig Arbeit auf Dich. Dein Ziel sollte es sein, die Liste komplett abzuarbeiten und mit so vielen Kollegen wie möglich eine aufrichtige Kontakt-Beziehung aufzubauen.

In meinem übernächsten Post werde ich näher darauf eingehen, wie man am besten Kontakt mit fremden Personen aufnimmt;)

Aktion # 6: Sorge für Social Proof

Social Proof ist meiner Meinung nach äußerst wichtig. Warum? Wenn Menschen beobachten, das andere Leute etwas tun, fällt es ihnen leichter es ebenfalls zu tun. Wenn Leser beispielsweise sehen, dass sich sehr viele Menschen in Deine Emailliste eingetragen haben, werden sie weniger Probleme haben, sich ebenfalls einzutragen. Klingt vielleicht seltsam, ist aber ganz einfache Psychologie!

Aber Vorsicht, Social Proof wirkt erst dann, wenn die Zahlen beeindruckend sind. Anderen Menschen zu zeigen, dass sich gerade einmal 15 Personen in Deine Liste eingetragen haben, wird potenzielle Leser nicht wirklich vor Begeisterung umhauen. Genau diesen Fehler habe ich am Anfang auch begangen. Aber wie gesagt, aus Fehlern wird man klug.

Wenn Dein Blog bereits etabliert ist, könntest Du eventuell Zahlen Deiner RSS oder Email-Subscribers, vielleicht sogar monatliche Leser zeigen. Ist Dein Blog allerdings sehr frisch, jung, jungfräulich, solltest du sicherlich erst einmal, die Zahlen deiner Twitter-Follower oder die Gefällt mir Freunde Deiner Facebook Fanpage zeigen. Vielleicht solltest Du auch warten (so wie ich) bis sich die Zahlern derart entwickeln, dass man damit wirklich Eindruck erziehlt.

Wie man in 15 Minuten seinem Blog mit Social Proof aufwertet?

  1. Zunächst einmal entscheidest Du Dich dafür in welcher Form Du Social Proof zeigen möchtest. Wähle dabei bitte die Variante, die am meisten beeindruckt. Vermeide Zahlen, die unter 150 bis 300 liegen. Für die meisten Menschen sind die RSS Subscriber oder die Twitter-Follower eine gute Alternative)
  2. Um RSS Subsriber-Zahlen zu nennen, benötigst Du zunächst einmal ein Feedburner account. (oder den eines anderen Anbieters) damit Deine RSS Subscriber gezählt werden können.
  3. Um Deine Twitter-Follower abzubilden benötigt es nicht viel. Twitter-Zähler sind heutzutage Standard. Am besten ist es, wenn Du Dein Widget hier bearbeitest
  4. Sobald Du dein Twitter oder RSS Widget konfiguriert hast, kopierst Du den Code irgendwo auf Deine Seite. Der Einfachheit halber würde ich den Code in die Sidebar setzen. Dafür öffnest du ein Textwidget, setzt den Code ein und damit hat es sich.

Zum Thema Social Proof möchte ich unbedingt noch einen Post von meinem Kollegen und Internet-Marketer Dennis Koray empfehlen, den er am 18. Oktober 2010 verfasst hat: hier klicken!

Aktion # 7: Verfeinere und erkläre das Alleinstellungsmerkmal Deines Blogs (30 Minuten)

Warum ist das so wichtig?

Wenn Besucher Deinen Blog interessant finden und wiederkehren sollen, musst Du Ihnen folgende Frage immer wieder beantworten: “Warum soll ich ausgerechnet Deinen Blog lesen, wenn ich eine Auswahl von Hunderten oder Tausenden Alternativen habe.”

Um diese logische diese Frage zu beantworten, bleibt Dir gar nichts anderes übrig, als den Unterschied oder das Alleinstellungsmerkmal Deiner Seite ganz klkar heraus zu kristallisieren. Dein Blog sollte sich daher von dem Überangebot deutlich unterscheiden.

Wenn Du es endlich geschafft hast, das “Gewisse Etwas” Deines Blogs heraus zu schälen, solltest Du das Deinen Lesern kommunizieren. Baue deine USP in den Slogan ein, in die Sidebar oder aber in die Über mich Seite. Auf jeden Fall solltest Du keine Möglichkeit auslassen, deinen Leser immer wieder an Dein Alleinstellungsmerkmal zu erinnern.

Aktion # 8: Lerne die Essentiales des SEO (Dauer: 60 Minuten)

Warum brauchst Du das? Suchmaschinenoptimierung kannst Du in einer Stunde lernen. Allerdings braucht es ein Leben lang um SEO zu meistern. Aber wenn Du bereits am Anfang die Grundbegriffe von SEO verstehst und anwendest, kannst Du Dir einen enormen Vorteil verschaffen.

Wenn Du Dir einen sehr guten Überblick über SEO-Taktiken verschaffen möchtest, empfehle ich ausdrücklich Sebastian Czypionkas Blog www.bonek.de Dort kannst Du sein kostenloses E-Book “SEO mit Köpfchen” herunter laden.

Aktion # 9: Arbeite mit eindeutigen Handlungsaufforderungen (Dauer: 5 Minuten)

Der beste Weg seine Besucher zu einer bestimmten Handlung aufzufordern ist es ihnen eindeutig zu sagen. Im englischen Sprachgebrauch nennt man das einen Call To Action!

Du möchtest mehr Subscriber? Fordere Deinen Leser auf sich in die Emailliste einzutragen!

Du möchtest mehr Antworten auf Deine Tweeds? Fordere Deine Leser auf Deine Tweeds zu beantworten!

Versuche das bereits in Deinem nächsten Artikel. Sage Deinen Lesern was Du gerne von ihnen möchtest. Wenn Dein Content gut ist und einen sichtlichen Mehrwert schafft, werden sich einige Leser freuen, Deiner Handlungsaufforderung zu folgen. Frage höflich und teste unterschiedliche Taktiken um zu testen was funktioniert und was gar nicht zündet.

Versuche so oft wie möglich deinen Lesern klare Handlungsanweisungen zu geben. Wie gesagt, falle dabei nicht mit der Türe ins Haus.

Aktion # 10: Zeige allen Besuchern dein “bestes Pferd im Stall” (Dauer: 15 Minuten)

Wenn ein Leser auf Deine Seite kommt, sollte der Tisch mit den besten Zutaten gedeckt sein. Das Einfachste ist es, wenn Du ein paar Deiner besten Artikel direkt in die Sidebar verlinkst. So fallen sie sehr gut auf. Oder aber du verlinkst diese Artikel direkt auf eine “Beginne Hier” Seite in der Hauptnavigation. Natürlich kannst du auch die Artikel prominent darstellen, die am meisten angeschaut wurden, oder die die meisten Kommentare zu verzeichnen haben. All diese Darstellungsmöglichkeiten lassen sich mit unterschiedlichen Plugins bewerkstelligen. Im WordPress-Verzeichnis finden sich jede Menge davon. Falls du zuvor noch nie ein Plugin installiert hast, es ist sehr einfach, solltest Du in diesem Falle die Anleitung der jeweiligen Plugins auf der WordPresseite (die es auch in Deutsch gibt) durchlesen.

Jetzt bin ich am Ende des Teil 1 angelangt und morgen (27. April) folgt Teil II

Falls euch dieser Artikel gefallen hat würde ich mich über eine paar nette Kommentare freuen. Konstruktive Kritik ist natürlich auch jederzeit gefragt!

keep the fire burning

euer Thomas

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