Was hat ein Donut mit Internet Marketing zu tun?

by Thomas Williams on 14. Mai 2012

Was hat ein Donut mit Internet-Marketing zu tun?

donut

oder: warum hat der große Traum – zuckersüß und rund – ein Loch?

mittlerweile hat sich auch in Deutschland eine ganze Armee an Internet-Marketern zum Ziel gesetzt, ein passives Einkommen zu erwirtschaften. Die Anzahl der Personen, die es Leid sind, ihr Geld auf klassische Art und Weise zu verdienen, wächst von Jahr zu Jahr. Dass es möglich ist, auch ohne 9 to 5 ein glückliches und finanziell unabhängiges Leben zu führen, ist heute unbestritten. Zahlreiche Online-Akteure aus den Vereinigten Staaten und aus Deutschland haben es uns erfolgreich vorgemacht.

Es ist also nicht die Frage des OB sondern eher die Frage des WIE. Wie macht man das? Wie erwirtschaftet man sich ausschließlich aus dem Internet ein ordentliches Einkommen? Von zu Hause aus (oder von jedem beliebigen Ort der Welt aus) und ohne den täglichen Weg zu seiner (oft ungeliebten) Arbeitsstätte auf sich zu nehmen. Das ist die Gretchenfrage des 21. Jahrhunderts.

Das große Geheimnis

das keines ist. Gibt man bei Google (Deutschland) den Suchbegriff “Geld verdienen im Internet” ein erhält man sage und schreibe 3.360.000 Ergebnisse (Stand: 15. Mai 2012) und es werden täglich mehr. Das zeigt, wie sehr dieser Markt bereits umkämpft ist. Dennoch ist es nach wie vor möglich, sein Geld online zu verdienen. Mit Wunder und Mythen hat dies allerdings nichts zu tun, sondern mit Wissen und Durchhaltevermögen. Ich behaupte, dass diese beiden Kriterien DER Schlüssel zum Erfolg sind.

Die Verlierer

Über 95 % der Internet-Anfänger geben nach einer Weile wieder auf, weil sie nicht begreifen wollen, dass es keinen Knopfdruck zum Geldverdienen gibt. Den hat es nie gegeben und es wird ihn in absehbarer Zeit nicht geben. Trotz aller Versprechen die es da draußen gibt. Diese Marketer versuchen so schnell als möglich den schnellen Euro zu einzustreichen. Das ist durchaus verständlich. Schaffen Sie es nicht, kaufen sie sich das nächste Produkt (geben somit Unmengen an Geld aus) und eröffnen eine neue Baustelle. GROßER FEHLER. Sie geben auf und behaupten am Ende man könne im Internet doch kein Geld verdienen. Schlussendlich sagen sie dann enttäuscht: „Ich habe es versucht aber es hat nicht geklappt.” Und warum?

Sie sehen nur das Loch im Donut und nicht den schmackhaften Ring drum rum.

Viel besser wäre es, sie kauften nur ein Produkt das sie dann mit all ihrer Aufmerksamkeit durcharbeiten.
Wie auch im wahren Leben dauert es dem „Geld-Verdienen-Prozess“ Leben ein zu hauchen und am Ende zu automatisieren. Möglich ist es, aber es braucht Zeit.

Ohne Know How geht gar nix

Wer sich nicht die Mühe machen möchte, Wissen anzusammeln und neue Dinge zu lernen, wird im Online Business keine Chance haben. Es macht überhaupt keinen Sinn, diesen Fact schön zu reden oder zu verniedlichen. Wer jedoch willens ist, Zeit und auch ein wenig Geld für sinnvolle Kurse auszugeben, dem liegt eine vollkommen neue Welt zu Füßen. Das Internet hat unsere Verdienstmöglichkeiten bereits nachhaltig revolutioniert. Dieser Prozess wird nicht mehr aufzuhalten sein. Im Gegenteil, er wird sich weiter potenzieren.

Kann man mit seinem Blog Geld verdienen?

Dass man nicht nur als Affiliate-Marketer sondern auch mit seinem eigenen Blog Geld verdienen kann muss an dieser Stelle nicht erörtert werden. Warum? Weil es unzählige Beispiele gibt, die diesen Beweis bereits erschöpfend geliefert haben. Ich werde am Ende des Artikels einige Beispiele dazu aufzählen. Gleichwohl, die Wege dorthin mögen äußerst bunt und verschieden sein. Manchmal sogar kontrovers. Es gibt jene, die versuchen mit hochwertigen Inhalten langsam aber stetig eine Community aufzubauen. Eine Beziehung zu ihren Lesern herzustellen indem sie sich das Vertrauen der Leser im wahrsten Sinne des Wortes verdienen. Tatsächlich versuchen diese Blogger, die Welt ein bisschen besser zu machen. Ehrlich, transparent und leidenschaftlich!

Auf der anderen Seite gibt es jene, die schnell, feist und manchmal auch dreist marktschreierische Methoden anwenden, um schnell Produkte an den Mann oder an die Frau zu bringen. Produkte, die nichts taugen, vor allem Produkte, die sie zuvor nicht selbst getestet haben. Nur mit psychologisch raffinierten Tricks knacken Sie die Geldbörse ihrer „Kunden“. Dabei übersehen sie jedoch, dass sie sich mit diesen Methoden nicht nur sich selbst, sondern vor allem ihre Besucher belügen. Das ist ein sehr oft begangener kapitaler Fehler. Warum sage ich das? Weil mit so einer Methode Vertrauen missbraucht und der Blogleser/Blogbesucher hinter das Licht geführt wird. Möglichst anonym, oft ohne Kontaktnachweis oder Impressum.

Diesen Marketern geht es offensichtlich nicht darum, das Netz mit mehrwertigen Inhalten zu füllen, sondern eher darum, den schnellen Euro zu machen. Langfristig wird dieses Modell definitiv keinen Erfolg haben. An dieser Stelle möchte ich ein universelles Gesetz zitieren, das auch im Raum- und Zeitkontinuum des Internets eine wichtige Rolle spielt. Versteckt in einer bekannten Redewendung: „Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es heraus.“ Oder etwas verknappter ausgedrückt: „Du erhältst immer das was du gibst.“

Content ist King

Immer noch! Und daran wird sich auch in absehbarer Zeit nichts ändern. Das Erfolgsrezept – wenn man das so umschreiben darf – liegt darin, Mehrwert für seine Leser zu schaffen. Klingt gut, nur, wie macht man das? Indem man lernt, die Sprache seiner Leser zu lernen. Durch direkte Befragung, durch ständige Interaktion mit dem Leser. Vor allem sollte man lernen, konstruktive Kritik von seinen Blogbesuchern anzunehmen und gegebenenfalls auch umzusetzen. Man sollte sich von dem Gedanken trennen, alles besser zu wissen und fremde Ansichten zu ignorieren. Das kann am Ende tödlich sein.

Nur derjenige, der regelmäßig die entsprechenden Foren seiner Nische besucht, die Fragen und Problemstellungen studiert, seine Social Media Kontakte und die Diskussionen seiner Kontakte verfolgt und die Kommentare des eigenen Blogs auf dem Schirm hat, wird am Ende in der Lage sein, seiner Zielgruppe die Lösung eines Problems/Probleme in Form eines Produktes/Produkte anbieten zu können. Und wenn man zuvor mit seinen Lesern eine Beziehung aufgebaut hat, werden diese auch bereitwillig DEIN Produkt erwerben wollen. Aber nur dann, wenn du zuvor in Vertrauensaufbau investiert hast. Absolute Ehrlichkeit ist dabei natürlich vorausgesetzt.

Beispiele für extrem hochwertigen Content:

Anschließend werde ich euch noch weitere Inspirationsquellen aus Deutschland und den USA nennen, von denen ihr genau das wovon ich spreche eins zu eins nachvollziehen könnt. Beide Blogs brillieren mit absolut hochwertigen Content. Hier werden Probleme gelöst, klasse Tipps gegeben und mit den Lesern vorbildlich kommuniziert. Ich spreche nur sehr selten Empfehlungen aus. Aber bei diesen beiden deutschen Kollegen möchte ich gerne eine Ausnahme machen. Wichtiger Hinweis. Bei den Verlinkungen handelt es sich um KEINE Affiliate-Links, d. h. ich bekomme keine Provisionen wenn ihr darauf klickt. Außerdem wurde die Verlinkung auch nicht mit den entsprechenden Personen verabredet. Auf gut Deutsch heißt das: Sie wissen (noch nicht) dass ich sie weiter empfehle.

Bei meiner ersten ausdrücklichen Empfehlung handelt es sich um Sebastian Czypionka. Sein Blog www.bonek.de kann sich vor brillanten Content kaum noch retten. Sebastian ist ein ausgesprochener Traffic-Spezialist kann von mir getrost als Problem-Lösungs-Mastermind bezeichnet werden.

Die zweite ausdrückliche Empfehlung ist der Blog von Gordon Kuckluck mit dem Namen www.geldschritte.de. An diesen Blog habe ich mich anfangs sehr orientiert und schaue dort natürlich regelmäßig drauf und finde immer wieder tolle Artikel und sehr hilfreiche Schritt-für-Schritt-Erklärungen. Auch hier findest Du tonnenweise hochwertigen Content.

Jetzt möchte ich noch meine beiden Lieblings-Blogs aus den USA empfehlen die natürlich nur für diejenigen gedacht sind, die der Englischen Sprache mächtig sind.

Absolute Nr. 1 ist der Blog von Pat Flynn: www.smartpassiveincome.com. Pat hat im Jahr 2008 eine Not zur Tugend gemacht nachdem er von seiner Architekturfirma “frei gesetzt” wurde. Nach seiner Entlassung gründete er seinen Blog und konnte nach zwei Jahren voll und ganz sich und seine Familie davon ernähren. Mittlerweile zählt er in den USA zu den so genannten A-Listern und ist darüber hinaus ein hoch geachteter Sprecher. Sein Blog ist eine reine Inspiration.

Direkt dahinter kommt der Blog von Leo Babauta mit Namen www.zenhabits.com. Wer diesen Blog besucht, wird das Thema Schlichtheit neu verstehen. Auf seinen Blog geht es ausschließlich um viralen, brillanten, hervorragend geschriebenen Inhalt. Seit 2005 aktiv haben sich auf seinen Blog mittlerweile 250.000 Leser registriert. Wer seine Texte (geschriebene Kunstwerke) liest, versteht sofort, warum!

Viel Spaß beim Entdecken dieser neuen und äußerst inspirierenden Quellen. Anhand dieser Beispiele könnt ihr sehen, wie man wichtigen Mehrwert für sich und seine Leser generiert. Denn am Ende geht schlicht und ergreifend darum, diese Welt, mit dem was wir dazu beisteuern, ein kleines Stückchen besser zu machen;)

Ich bin übrigens jederzeit offen für Lob aber auch für konstruktive Kritik. Denn nur wenn man Meinungen miteinander teilt, ist Fortschritt möglich. Ich würde mich – wie immer – freuen, wenn ihr mir einen Kommentar hinterlasst.

Bis bald

Thomas Williams

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Es kommt nicht selten vor, dass ich morgens vor meinem Rechner sitze und keine Ahnung habe, über welches Thema ich schreiben soll. Ich denke, dem einen oder anderen von euch geht es genau so. Wenn ich mich dann im Internet umschaue und mir Inspirationen hole, dann frage ich mich, warum es manchmal so einfach ist, gute bis sehr gute Artikel zu verfassen und das andere Mal das reine Grauen.


Ich halte das für ein äußerst interessantes Phänomen

Mich würde es einmal brennend interessieren, wie es Dir beim Schreiben geht. Wie findest Du Deine Themen, wie viel Zeit nimmst Du Dir für Recherche und wie lange sitzt Du im Ganzen an dem Artikel?

Mir geht es bisweilen so, dass – aus welchen Gründen auch immer – sich manche Artikel wie von selbst schreiben. Die Eingaben strömen einfach wie aus dem Nichts in mein Hirn und fertig ist der Text.

Ich habe folgende Theorie:

Wenn Du keine Ahnung hast, worüber Du schreiben sollst, dann ist dies ein ernst zu nehmendes Warnsignal.

Warum? Wenn Du nicht weißt, worüber Du schreiben sollst, bedeutet das, dass die Verbindung zwischen Dir und Deinen Lesern auf irgend eine Art und Weise gestört ist.
Deine Konzentration ist nicht bei den Leuten, die Du gerne adressieren möchtest. Anderenfalls wäre es überhaupt kein Problem für Dich Themen zu finden, die Deine Leser interessieren. Wenn Du mit Deinem Publikum verbunden bist, ihre Wünsche und Interessen auf dem Schirm hättest, dann sprudelten die Themen geradezu in dein Hirn.

Wenn ich über meine bisher geschriebenen Artikel nachdenke, fällt mir immer wieder auf, dass die besten und wichtigsten Artikel  wie folgt entstanden sind:

  • indem ich verfolgt habe, was die Leute in den sozialen Netzwerken und Foren bewegt und worüber sie gesprochen bzw. geschrieben haben.
  • indem ich mich mit einer Handvoll Leser unterhalten habe, wie sie meine Artikel bewerten und was ich eventuell daran optimieren kann. Das war sehr inspirierend aber stellenweise auch sehr ernüchternd.
  • indem ich mich mit anderen Internet-Marketern unterhalten und ausgetauscht und gelernt habe, wie sie ihre Themenfindungen angehen und umsetzen.
  • indem ich meine eigenen und fremde Blogkommentare eingehend studiert habe
  • durch Feedback oder Fragen, die mir von meinen Lesern direkt gemailt wurden

Die besten Ideen entstehen dann, wenn man einen Artikel verfasst, der in der Lage ist ein bestimmtes Problem zu lösen und/oder der einen Teil der Leser nachhaltig inspiriert.

Hast Du Probleme ein Thema zu finden, über das Du schreiben kannst, dann hat deine Beobachtungsgabe ein Defizit. Du fokussierst Dich nicht auf die wesentlichen Probleme, Wünsche und Sehnsüchte Deiner Leser. Pat Flynn

Fange an und finde Deine nächste große Idee (am besten heute  noch;)

  • Erinnere Dich an die bisherigen von Dir geschriebenen Sahnehäubchen. Woher kamen die Ideen um diese Perlen zu verfassen? Es würde mich sehr freuen, wenn Du mir einen Kommentar hinterlassen und verraten könntest, wie Du Deine Themen identifizierst.
  • Ich möchte Dich dazu animieren, dass Du Deine bestehenden wie auch potentiellen Leser genau beobachtest und verfolgst, wie sie ihre Themen und Ideen finden. Lerne von ihnen und finde Deinen nächsten großen Kracher.
  • Studiere Blogkommentare (die eigenen aber auch die von anderen Seiten), Foren, eMails von Deinen Lesern. Beobachte auch, was bei Facebook und Twitter  von Deinem Publikum als Problem, Sehnsüchte und Wünsche diskutiert wird.
  • Nimm Kontakt zu anderen Blogger, Marketern auf und erörtere gemeinsam mit ihnen den Workflow für eine mehrwertige Contenterstellung und/oder trete mit Deinen Lesern aktiv in Kontakt und befrage Sie, was SIE interessiert.
  • Schreibe Deinen nächsten Artikel oder erstelle Dein nächstes Video oder Podcast mit dem Bewusstsein, ein Problem für jemand bestimmten oder für eine ganze Gruppe von Menschen zu lösen.

Gib diesen Gedanken eine Chance und kehre wieder hierher zurück und berichte mir, ob Du mit meinen Anregungen weiter gekommen bist.

Ich denke, Du wirst.

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